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Die thermische Solaranlage versorgt den allgemeinen
Schulbetrieb sowie den Sportbereich der Schule, der auch von verschiedenen
Sportvereinen genutzt wird, mit Warmwasser. Die thermische Anlage hat eine Aperturfläche - Fläche ohne
Kollektorrahmen - von 9,5 m² (Bruttofläche: 10). Diese Auslegung hat bei der
computergestützten Simulation ergeben, dass damit der erforderliche
Warmwasserbedarf zu 26% solar abgedeckt wird. Das technische Gesamtkonzept
basiert auf einer Wasservorerwärmung. Damit wird ein erheblicher Beitrag zur
Verringerung der CO2 Emissionen geleistet (ca. 1 t p.a.). Damit wird ein erheblicher Beitrag zur Verringerung des konventionellen Energieverbrauchs und zur Verringerung der CO² Emissionen geleistet. Zur thermischen Anlage gehören neben den Indachkollektoren
ein 600 l Pufferschichtspeicher, der über einen außenliegenden
Gegenstrom-Plattenwärmetauscher (besonders hohe Leistungsfähigkeit, vor allem
in der Durchflussleistung) solar beladen wird. Gesteuert wird die thermische
Solaranlage über eine Vierkreisregelung, zur Ansteuerung des Solarkreises und
der Warmwasserbereitung im Durchlaufverfahren. Die Beladung des eigentlichen
Warmwasserspeichers erfolgt über einen weiteren Plattenwärmetauscher, wiederum
im Gegenstromprinzip. Dieser wird in den Kaltwasserzufluss des
Warmwasserspeichers geschaltet. Die derzeit vorhandene, konventionelle Beladung
des Warmwasserspeichers über die Fernwärmeversorgung wird in Zukunft bei
Bedarf (nicht ausreichende Versorgung durch die Solartechnik, z.B. im Winter)
als Nachheizung genutzt. So ist eine sichere und umweltfreundliche
Warmwasserversorgung gewährleistet. Die Leistungs-, Temperatur- und Verbrauchsdaten der thermischen Anlage sowie die momentane Leistung und die Umgebungstemperatur der PV - Anlage und weiterhin die globale Einstrahlung werden über einen Datenlogger erfasst und gespeichert. Die Abtastrate ist frei konfigurierbar. Somit steht umfangreiches Datenmaterial für den naturwissenschaftlichen Unterricht zur Verfügung, das über Standard - EDV und mitgelieferter Software ausgewertet werden kann. Besonders erwähnenswert ist, das diese Anlagen zu einem großem
Teil in zwei Projektwochen mit Schülern unter unserer Anleitung gebaut wurden.
Die Schule wird einen direkten jährlichen monetären Ertrag von ca. 1.300 DM
erzielen. Durch die Indachkollektoren und Indachmodule, die eine homogene Fläche
darstellen, wurden Asbestschindeln ersetzt. Stolz sind alle Beteiligten auf eine
besondere Auszeichnung: Zur Visualisierung der erbrachten solaren Leistung ist ein graphisch anschauliches Display, angesteuert über den Datenlogger, im Haupteingangsbereich der Schule plaziert worden. Kombiniert mit einer aussagekräftigen Legende in einem nahegelegenem Schaukasten wird so eine deutliche pädagogische Wirkung sowohl auf Schüler und Lehrkörper wie auch auf Eltern erzielt.
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Planungsbüro SunConsult
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