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Die Solaranlage versorgt die sogenannten Bauteil A und B mit Warmwasser. Dazu gehören sowohl die Mensa mit Küche wie auch Jugendzentrum, Bücherei, Hausmeisterwohnung, Kindergarten und der sonstige schulische Bereich der entsprechenden Bauteile. Den täglichen Warmwasserbedarf haben wir mit zwei bis drei Kubikmetern ermittelt (während des Schulbetriebs). Während der Schulferien werden immerhin noch Hausmeisterwohnung, Kindergarten, die Bücherei und Jugendzentrum versorgt. Die Anlage hat eine Aperturfläche - Fläche ohne Kollektorrahmen - von 30,4 m² (Bruttofläche: 33,96). Diese Auslegung hat bei der Simulation ergeben, dass damit der erforderliche Warmwasserbedarf zumindest für vier bis fünf Monate des Jahres den wesentlichen Bedarf deckt. Die restliche Zeit des Jahres wird die Solaranlage die Funktion der Wasservorerwärmung erfüllen. Damit wird ein erheblicher Beitrag zur Verringerung des konventionellen Energieverbrauchs und zur Verringerung der CO² Emissionen geleistet. Zur Anlage gehören neben den vier Kollektoren zwei 750 l Pufferschichtspeicher, die über einen außenliegenden Gegenstrom-Plattenwärmetauscher (besonders hohe Leistungsfähigkeit, vor allem in der Durchflussleistung) geladen werden. Dieser Plattenwärmetauscher ist in den Kaltwasserzufluss des Warmwasserspeichers geschaltet. Gesteuert wird die thermische Solaranlage über eine Vierkreisregelung, zur Ansteuerung des Solarkreises und der Warmwasserbereitung im Durchlaufverfahren. Die Beladung des eigentlichen Warmwasserspeichers erfolgt über einen weiteren Plattenwärmetauscher, wiederum im Gegenstromprinzip. Die derzeit vorhandene, konventionelle Beladung des Warmwasserspeichers über die Fernwärmversorgung wird in Zukunft bei Bedarf (nicht ausreichende Versorgung durch die Solartechnik, z.B. im Winter) als Nachheizung genutzt. So ist eine sichere und umweltfreundliche Warmwasserversorgung gewährleistet. Erwähnenswert ist, das hier ein sogenanntes Low-Flow-System eingesetzt wird. Dieses heißt, dass durch einen geringen Durchfluss, ca. 12 Liter pro Stunde und Quadratmeter Kollektorfläche, in kurzer Zeit besonderes hohe Leistungen zur Verfügung stehen. Zur Visualisierung der erbrachten Solaren Leistung ist eine Fernanzeige, angesteuert über einen Datenlogger, im Mensabereich installiert. Kombiniert mit einer entsprechenden Legende. So das neben der optischen Wirkung durch die deutlich sichtbaren Kollektoren auf dem Dach der Hausmeisterwohnung eine weitere pädagogische Wirkung erzielt wird.
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