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Realisierungskonzept PV für Schulen in Hannover

durch das Solarzentrum Hannover e.V. (i.G.)

 

Realisierungsgrundlagen:

Ø      Die Schule gründet mit dem Schulförderverein einen Solarförderverein. Er stellt Förderanträge und wird offizieller Errichter & Betreiber der Photovoltaikanlage.

Ø      Der Solarförderverein stellt die Förderanträge. Überschüsse aus der Vergütung werden ausschließlich für Rücklagen, Versicherungskosten und neue Projekte verwendet. Sie stehen nicht dem normalen Schuletat zur Verfügung.

Ø      Ein möglicher Standort muss so gewählt werden, das künftig geplante Dachsanierungskonzepte durch die Stadtverwaltung nicht kollidieren. Der Standort muss verschattungsfrei sein und die Leitungswege für elektrische Leitungen realistisch.

Ø      Eigenmittel aus dem Schuletat (aus energetischen Einsparungen?) müssen in einer vernünftigen Größenordnung von mind. 3.000 € zur Verfügung stehen.

Ø      Die Schulleitung sowie das Lehrerkollegium müssen für das Projekt gewonnen werden.

Ø      Engagierte SchülerInnen, mind. 10. Jahrgang, müssen ohne Einschränkung während der baulichen Realisierung für die Eigenleistung zur Verfügung stehen.

 

Ø      Finanzierung:

Ø      Die Anlagen werden durch Zuschüsse (Institutionen) & Solaraktien finanziert. Für Folgekosten wie Versicherung und eventuelle Rückführungen von Anleihen werden 80% der berechneten Einspeisevergütung angesetzt.

Ø      Aus den restlichen 20%  werden Rücklagen für jährliche Wartungsarbeiten und eventuelle Reparaturen (treten frühestens nach 5 Jahren auf) geschaffen. Außerdem sollte auch eine Versicherung (z.B. gegen Beschädigung & Ertragsausfall) abgeschlossen werden. Auch für diese Dienstleistungen steht das Solarzentrum zur Verfügung

Ø      Die Anlagengröße wird abgeleitet aus der Finanzierungsmöglichkeit, ist also abhängig von der Größenordnung der Zuschüsse und der Darlehenshöhe.

 

1. Schritte:

Ø      Schulleitung, Lehrerkollegium & Förderverein gewinnen.

Ø      Solarzentrum Hannover anrufen. Wir übernehmen die weiteren Schritte der technischen & finanztechnischen Prüfung, der Konzeptentwicklung. Das fertige Konzept legen wir vor, danach wird durch die Projektverantwortlichen die Entscheidung getroffen. Bis dahin geht das Solarzentrum Hannover in Vorleistung, das heißt es fallen keine Kosten an.

Ø      Nach einer positiven Entscheidung legt das Solarzentrum Realisierungsverträge vor (i.d.R. dem Förderverein) und beginnt mit der Umsetzung (vorbereiten der Förderanträge, einbinden der Stadtverwaltung etc.).

 

Durch diese Art des Vorgehens ist praktisch für jede Schule eine solche Anlage realisierbar. Die Vorteile:

Ø      Durch die Einbindung der SchülerInnen in das Projekt zumindest während der Bauphase wird eine Bindung der SchülerInnen an die Anlage gewährleistet. Das verhindert spätere Zerstörungen!

Ø      Durch unsere vorbildliche Datenverarbeitung und Datendarstellung der Anlage durch Datenlogger und Großanzeige gibt es vielfältige Möglichkeiten für die Nutzung der Daten für den Unterricht.

Ø      Nach 5 Jahren (Anleihen) ist die Anlage bezahlt. Die Vergütungsgarantie durch das EEG beträgt aber 20 Jahre. Danach wird der Strom (dann sicher deutlich teurer als heute) im Haus verbraucht. Das bedeutet ebenfalls einen monetären Gewinn für die Schule!

 

Ø      Wichtig: Die Umsatzsteuer wird durch die Finanzämter erstattet!

 

 

 

 

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Copyright © 2009 Planungsbüro SunConsult
Stand: 15. Juni 2009