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Solare Warmwasserbereitung im Einfamilienhausbereich

Jeder Haushalt hat einen Warmwasserbedarf, der zum Beispiel zum Duschen und Baden etc. verwendet wird. Dieses Warmwasser wird in der Regel konventionell mit Durchlauferhitzern (Strom, Gas) oder auch über Zentralheizungen (Gas, Öl; Holz) erzeugt. Die Bedarfsmenge ist abhängig von der Personenzahl und dem individuellen Verbrauchsverhalten. Für einen 4 Personenhaushalt kann man im Durchschnitt rund 120 bis 200 Liter Warmwasserbedarf pro Tag annehmen.

Dieser Bedarf kann zu einem großem Teil über eine thermische Solaranlage gedeckt werden (40 - 60%). Dieses geschieht mit der Verwendung von Kollektoren und solaren Warmwasserspeichern.

Bei den Kollektoren unterscheidet man zwischen Flachkollektoren und Vakuumröhrenkollektoren. In der Praxis werden zu mehr als 90% Flachkollektoren eingesetzt, diese sind in der Regel wirtschaftlicher. Bei der Montage unterscheidet man zwischen der Aufdachmontage (oberhalb der Dachziegel), der Indachmontage (Kollektoren statt Dachziegel) und der Flachdachmontage (Aufständerung).

Der solare Warmwasserspeicher unterscheidet sich von konventionellen Warmwasserspeichern durch seine Größe (mehr Inhalt, dadurch mehr Speichermöglichkeit für solare Energie bei "schönem" Wetter) und einem zusätzlichem Wärmetauscher. Dieser erwärmt das Kaltwasser durch die Solaranlage. Das erwärmte Kaltwasser wird durch die konventionelle Heizung durch einen Temperaturfühler gemessen und bei Bedarf auf die gewünschte Warmwassertemperatur nachgeheizt. 

Man kann davon ausgehen, das rund vier bis fünf Monate im Jahr der Warmwasserbedarf allein von der Solaranlage gedeckt wird (April/Mai bis August/September). In dieser Zeit können Sie Ihren Heizkessel komplett abschalten! Das spart nicht nur Energie, sondern schont auch Ihren Heizkessel und verlängert dessen Lebensdauer.

Zur Wirtschaftlichkeit dieser Solaranlagen kann gesagt werden, das unter der Vorrausetzung der fachlich qualifizierten Planung & Umsetzung die meisten Anlagen innerhalb ihrer Lebensdauer  wirtschaftlich arbeiten werden. 

Wir verfügen über große Erfahrungen über viele Jahre hinweg (allein 1999 mehr als 50 installierte Anlagen in diesem Anwendungsbereich), bieten Ihnen eine herstellerunabhängige Komplettberatung an (kostenfrei wenn Sie sich für unser Angebot entscheiden). Darin enthalten sind eine technische Beratung (Simulation Ihrer Anlage mit einem Hochleistungsprogramm), ein Angebot der kompletten Anlage mit Installation (Komplett- oder Teilinstallation bei gewünschter Eigenleistung) und eine umfassende Förderberatung (inklusive ausgefüllter Förderanträge). Referenzanlagen benennen wir Ihnen auf Anfrage gern!


Kollektorfläche Trinkwassererwärmung für 2-4 Personen



Kollektorfläche Trinkwassererwärmung für 5-6 Personen



Funktionsschema einer Trinkwassererwärmungsanlage:

Treffen Sonnenstrahlen auf den Kollektor, dann geben sie fast 80% ihrer Energie an den Absorber (Kollektorbestandteil) ab. Die erwärmte Solarflüssigkeit (Wasser- / Frostschutzmittelgemisch) wird mit einer Umwälzpumpe in den unteren Wärmetauscher des Speichers gepumpt. Dort gibt sie ihre Wärme an das kalte Brauchwasser im Speicher ab. Das Brauchwasser erwärmt sich dadurch , steigt im Speicher nach oben und kann dann z.B. zum Duschen verwendet werden. Eine Temperaturdifferenz-Regelung setzt die Umwälzpumpe im Solarkreislauf nur dann in Gang, wenn die Kollektortemperatur 5°C über der unteren Speichertemperatur (Kaltwasserbereich) liegt. Sinkt die Temperaturdifferenz unter 2°C, schaltet die Pumpe wieder ab.
Reicht die Solarenergie nicht aus, wie z.B. im Winter, dann wird die gewünschte Brauchwassertemperatur automatisch von der konventionellen Heizung im oberen Speicherbereich (sinnvoll, so kann die Solaranlage auch im Winter noch niedrige Temperaturen an das Kaltwasser im unteren Speicherbereich abgeben) auf die gewünschte Temperatur gebracht.
Wichtig: Der Speicher ist ein sogenannter Schichtenspeicher, ernutzt das physikalische Gesetz aus, das kaltes Wasser schwerer ist wie warmes.

 

 

 

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Copyright © 2009 Planungsbüro SunConsult
Stand: 15. Juni 2009